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Sich Held zu nennen ist nicht schwer,ein Held zu sein dagegen sehr.
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Sich Held zu nennen ist nicht schwer,ein Held zu sein dagegen sehr.
Hallo,
da ich in Sachen echtes Rollenspiel 0 Plan habe und sicherlich viele Fragen auf mich zukommen werden,
habe ich mir gedacht,schreibst direkt mal hier,was mir so zu allem eingefallen ist.
Meinte mit echten Rollenspiel,das was so als DSA usw. bekannt ist.
Das andere Rollenspiel was ich meine,sind PC Spiele wie Skyrim usw.in allen möglichen Rollenspiel Variationen.
Aber nein,da war ich nur leidlich ok und nie der Rollenspiel Junkie.
Dafür habe ich auch einfach zu viele andere PC Spiele Genres,die mir auch Fun machen.
Aber zu unstet ist er,zu wechselhaft sein Sinn.
Nach 30 Jahre Computern/Gamen plötzlich mal satt geworden und so zurück an den Tisch gekommen.
Dann aber gezielt Solo spielbare Titel gewählt/gekauft,mangels Mitspieler.Eine typische Einzelspielkind Erfahrung.
Nun auch am Tisch verschiedene Genre vorhanden.Immer großzügig mit Teile ausgestattet und interessanten Themen und Mechanismen.
Jetzt kommt da mir nun so ein UltraQuest ins Blickfeld.Kaum was drin und trotzdem mit einem Preis dran.
Und dann auch noch etwas,wozu ich schon am PC kaum Lust hatte....
Einen Charakter erschaffen!
Am PC Standard Fähigkeiten und so durchgeklickt,paar Punkte verteilt und ab dafür.
Jetzt soll ich mir das gleich 4x antun?Ohne Hilfe?Nicht mal ne Grafik um zu sehen ob wenigsten die Klamotten dazu passen?
Aber da der "Haben Haben Wollen Reflex" eh schon ausgelöst und befriedigt war,frag mich nicht warum,werde ich das mal alles ganz anders angehen.
Im Vorfeld dann Videos über Pen und Paper angeschaut und teilweise schon überrascht wie die so drauf sind.
Von Interessant bis Befremdlich... ;-)
Ok,das kann ich auch,dacht ich mir mal so.Wenn es hilft.....bisschen neben sich zu stehen.
Da ich Solo spiele,kriegt ja keiner mit,wie ich anfange mich zu verändern.
Und so begann ich unter diesen Aspekt meine Gruppen zu erstellen.
Na ja und das war dann so.......

Kapitel 1
Auf einem weit entfernten Kontinent,dessen Name keiner genau kannte,
weil er immer nur sehr sehr leise ausgesprochen wurde,so das ihn eigentlich niemand jemals richtig verstanden hatte,
gab es einstmals das Königreich Ultimor.
Vielleicht gibt es das ja sogar immer noch,aber man hört so selten was aus der Gegend.
Sicher ist,das es da einen König gab,aber dessen Name nicht überliefert wurde,weil es wieder nur son König war,
wie all die anderen Könige auf dem Kontinent,den keiner kennt.
Doch ab da scheinen sich die Informationen etwas zu verdichten.
Vier große Städte gab es in Ultimor zu finden.
Direkt am Meer,ganz im Süden Ultomors,befand sich die Königsstadt,
das Zentrum der Menschlichen Macht,Traumburg.
Eine Stadtmauer,zusammengefügt aus Stein,groß und hart,jeden Angriff abwährend,
umgibt eine reiche Stadt,dessen wohlhabenden Bürger sich ein Zentrum aus Handel und Luxus geschaffen haben.
In kostbaren Kleidern,flanierten die gut betuchten durch ihre eigene Welt.
Sauber die Strassen und Häuser,eben alles irgendwie sichtbar reich.
Doch es gab auch andere Viertel innerhalb der schützenden Mauern.
Das in dem die Handwerker lebten und ihren jeweiligen Berufen nach gingen.
Oder im Norden der Stadt,in dem die Zauberer ihre Schule errichtet haben,mit einer Unmenge von Läden um sich herum,
wo man allerlei merkwürdig aussehende und/oder riechende Sachen bekommen konnte.Doch über alles hoch stand die Burg des Königs.
Fest und weit sichtbar,erhob sich ihre Silhouette über alle Dächer der Stadt
Dann das Viertel der Hafenarbeiter,laut,hektisch und weniger sauber und schön.
Und dann noch ein paar Straßen,die man als Mensch,besonders als einer von den gut gekleideten,besser meiden sollte.
Aber dazu später.
Um Traumburg herum gab es Wiesen,Felder,die sich weit in der Ferne verloren,so riesig waren diese Landschaften.
Im Norden lag Abendheim,ebenfalls eine Siedlung,die meist von den Menschen bewohnt wurde,wie Traumburg.
Doch hier war man schon eher den Anblick all der anderen Rassen von Ultimor gewohnt.
Nur einmal war ein Centaure im vollen Galopp auf dem hochherrschaftlichen Markt von Traumburg gesichtet worden.
Na das war eine Aufregung,aber ich schweife ab....ha ha ha Centaure und abschweifen ;-)
Jedenfalls ging es in Abendheim etwas zugänglicher zu,als in Traumburg.
Dort befand sich auch "Die Brücke von Abendheim",die den Fluss überquerte,der eigentlich nur dadurch
"Der Obere Fluss" und "Der Untere Fluss" genannt wurde.
Sicherlich eine gelungene Namensgebung durch einen Fantasie begabten Ork.
Hinter den Wiesen im Westen,lag Grent und noch weiter ging es dann in die endlose Ebene über.
Im Osten lag Gomoa,das Zentrum der Halborks. Mitten im drei Landschafts Eck.
Am Meer gelegen,das Kliff,westlich die Marsch und im Richtung Norden erstreckte sich das Moor.
Das wurde noch weiter im Norden dann zu einem scheinbar unüberwindlichen Sumpf.
Und das waren noch die schönen Gegenden.
Gadur,gelegen zwischen Hügel und Berge,war das Zentrum der Zwerge.
Aber ist ja klar...Hügel,Berge,Zwerge...Bergwerke und so...das übliche halt.
Im Sumpf kannst so einen Tunnel glatt vergessen.
Das eher was für Halbenten.Schwimm-und-Tauch-Tunnel...ich lach mich weg.
Ödland und die Wüste,sowie den Vulkan inclusive Schlucht,überfliege ich mal.
War ja selber noch nie da und Gerüchte verbreite ich nun mal nicht.
Und zu guter letzt kommen wir nach Gylravar.
Eine fantastische Stadt,mit fantastischen Häuser und Bauten.
Da fange ich erst gar nicht von an,zu erzählen.Sonst lerne ich unsere Helden ja übermorgen noch nicht kennen.
Nur kurz,diese Elfenstadt liegt an der Grenze zu einem Wald und einem Urwald,der dann nach Norden hin ziemlich Dschungeliger wird.
Fertig.Ach ne...gibt eben noch das Meer an sich und darin verborgen ein paar Inseln.Jetzt aber Schluss mit ausschweifenden Monologen

Die Carakter Erstellung:
Dafür müssen wie leider doch nochmal nach Traumburg zurück.Sorry.
Und zwar in eine dieser Straßen,in die wir jetzt eigentlich um diese Zeit auch nicht gehen sollten.Aber bringt uns ja nicht weiter.
Mutig wie ich nun mal bin,streife ich durch dunkele Gassen und sehe in einiger Entfernung ein Gasthaus Licht.
Motten gleich steuere ich nun darauf zu,um mich wenigsten im trüben Licht der Laterne etwas sicher zu fühlen.
Eh,Moment...ich bin jetzt wo???Was geht denn hier ab?
Egal.An einem Schild,das sich über der Tür im leichten Wind scharrend bewegt,lässt sich erkennen,
das es sich um die Schenke "Zum fröhlichen Ork" handelt.
Zwar ein Widerspruch in sich,aber wenn es halt so ist.Ich denk mir sowas ja nicht aus.
Den Geräuschen aus der Schenke nach,scheint sie gut besucht zu sein.Aber eine Stimme erhebt sich immer lauter über all die anderen Stimmen.
Wie sollte es anders sein,das tiefe dröhnende Geräusch,das alle andere überlagerte,gehörte einem Zwerg,der sich über irgend etwas,lautstark ärgerte.
In einer Ecke des Gasthofes saß eine junge Elfe und verfolgte diese Szene mit einen spöttischen Blick.
Sie hielt nicht viel von Zwerge und dieser da,in der Mitte des Raumes,war einfach nur noch peinlich,ein Zwerg eben.
Schräg ihr gegenüber saß ein Halbling an einem Tisch,der dem plötzlich viel zu nah an dem lärmenden Zwerg stand.
Und wie aufs Stichwort,um alle Helden endlich zu erkennen,öffnete sich plötzlich lautlos die ansonsten quietschende Gasthof Tür
und kaum bemerkt huschte ein Mensch in den Gastraum,wo er sogleich mit den Schatten,den die wenigen Lichter zuckend in den Raum warfen,
fast bis zur Unsichtbarkeit verschmolz.
Aso und nicht zu vergessen,die etwa 20 Söldner der Nachtwache,die sich immer wütender um den zwischen ihnen nicht mehr auszumachenden Zwerg
scharten. Na gut,den Zwerg konnte man nicht mehr sehen,aber er war nun immer besser zu hören.....
Dann ging plötzlich alles ganz schnell.
Lichter verlöschten,Fäuste flogen.Ohne es zu wollen oder es auch nur verhindern zu können,waren jetzt alle an dieser Rauferei beteiligt.
Der Mensch,die Elfe,der Halbling und natürlich nicht zu vergessen,der Auslöser diese Tumultes,der Zwerg.
Und nun kam es,wie es immer so kommt,alle vier wurden trotz heftiger Gegenwehr überwältigt und landeten zusammen in einer Zelle im
festen und üblicherweise auch noch zu feuchten Wachturm der Königsburg.
Einige Stunden saßen sie nun jeder in einer Ecke des unwirtlichen Raumes.
Nur das nicht enden wollende Gebrummel des Zwerges störte die schmollende Ruhe der anderen.
Als seine nicht hier zu wiederholende Flüche immer lauter wurden,verging die Geduld der Elfin.
Sie stand auf und sagte dem Zwerg,er solle nun endlich sein lautes Maul halten,das habe sie alle erst hier in dieses Loch gebracht.
Das war das Signal für den Zwerg sich drohend vor der Elfin aufzubauen. Na ok,mehr breit als hoch und so wirkte diese Szene etwas erheiternd.
Was nicht bedeutet,einen wütenden Zwerg zu unterschätzen.
Gerade als die Situation mal wieder eskalieren sollte,wurden alle auf ein Geräusch an den Gittern der Zelle aufmerksam.
Unbemerkt hatte sich eine Gestalt der Zelle genähert.Man konnte nur den Schatten sehen,den eine Fackel
im Gang auf den Boden von dem Unbekannten außergewöhnlich scharf umrissen zeichnete.Mehr war nicht zu erkennen.
"Da haben wir aber eine feine Truppe zusammen bekommen.",hörten die vier aus dem Schatten.
"Wer und was seid ihr eigentlich für "Helden?",wobei das letzte Wort doch schon deutlich ironisch rüber kam.
Um noch mehr Ärger zu vermeiden,stellte der Mensch sich als erster vor.
"Mein Name ist Concore. Man würde mich einen Dieb nennen,ich nenne mich lieber Materialbeschaffer,kann eben gut Handeln.",grinste und lehnte sich entspannt an die Mauer der Zelle.
Als nächste meldet sich die Elfin zu Wort."Eldarina,werde ich genannt und Zauberin ist mein Beruf.Ich beherrsche die Schnelligkeit.
Zumindest arbeite ich noch daran."Lachte kurz laut und wand sich dem Halbling zu,um ihn so zu ermuntern sich auch vorzustellen.
"Frada ist mein Name.Nicht zu verwechseln mit Frodo,der wohnt am Nordhang.Ich am Südhang.Leicht zu merken."Als Frada merkte,das dies niemand interessierte,
schob er schnell"Ich bin ein Waldläufer,so habe ich das Überleben gelernt"nach.
Alle schauten wie auf ein Kommando direkt auf den Zwerg und dieser merkte trotz seiner üblen Stimmung,das es nun besser für ihn war,mit zu spielen.
"Axtor,Kämpfer,Panzerstich"und zog sich direkt grummelnd wieder in seine Ecke zurück.
Nun sprach der dunkele Schatten auf der anderen Seite der Gitter mit ruhiger Stimme.
"Ich könnte euch hier einsperren,bis nichts mehr von euch übrigleibt. Aber ich habe keine Lust euch Strauchdiebe hier noch auf ewig durch zu füttern.
Aber ich erkenne bei euch ein gewisses Potenzial,das ich mir zu Nutzen machen will.Wie ja alle wissen,hat der König eine Belohnung für jene ausgerufen,
die es schaffen,einen legendären Schatz innerhalb der Grenzen von Ultimor zu finden.
Wenn ihr euch entschließt gemeinsam auf die Suche danach zu machen,könnt ihr euch alle mit dem Ruhm und Ehre eurer zukünftigen Taten wieder einen
Platz in Ehren in Ultimor verdienen.Und was ihr auf euren Reisen erlangt,soll euch zusätzlich gehören.Da ich euch irgendwie mag,trotz eurer Schwächen,
bekommt ihr von mir eine kleine Holzschachtel.Darin sind die Würfel des Schicksals,die jeweils eine neue Seite im Schicksalsbuch eurer Gemeinschaft aufschlagen werden.
Immer dann,wenn ihr euch an einer Gabelung eures Weges befindet.
Was dann passiert,ist immer eure Entscheidung,aber dem Schicksal wird niemand entkommen,also entscheidet euch stets weise.
Um zu sehen ob ihr das Zeug für eine Gemeinschaft habt,ein kleiner Test.
Ihr habt zusammen 44 Gold und wenn ihr euch einig seid,bekommt ihr einen Beutel mit Gold von mir zum Tausch dafür.Nur kann da mehr oder auch weniger als 44 Gold drin sein.
Was ist eure Wahl?"
Bevor der Axtor seinen Unmut über diesen Vorschlag hervor bringen konnte,stimmte Concore zu.Der Schatten warf seinen Beutel in die Zelle und alle schauten neugierig hinein.
Es waren nur 50 Gold drin,etwas mehr als 44 Gold,aber weniger als erhofft.
Als sie aufschauten war der Schatten verschwunden und die Gitter der Zelle standen weit offen.
Sie gingen Misstrauisch aus der Zelle,aber alle weiteren Türen waren ebenfalls auf.Niemand war weit und breit zu sehen.
So konnten jeder noch einen Dolch und Schleuder einstecken die auf einem Tisch lagen und schnell ging es weiter durch die verlassenen Gänge ihres Gefängnisses.
Ehe sie sich versahen standen dann alle außerhalb des Turmes,draußen auf der Strasse.
Sie teilten das Geld gleich unter sich auf,wobei sich Axtron schwer schlucken beherrschte,nichts dazu zu sagen,das Concore
zwei Goldstücke mehr als die anderen nahm.
"Und was machen wir jetzt?Gemeinsam auf die Suche oder jeder für sich?"meldete sich Eldarina zu Wort.
"Einkaufen",sagte Concore und steuerte lächelnd auf die Auslagen des Waffenschmiedes zu......
Was nun kommt....ist eine ganz andere Geschichte.Und das eine wirklich lange Geschichte.
Denn Ultimor ist groß und niemand kennt den Ort,wo der Schatz seit langem unentdeckt verborgen ist.
27.07.2017 22:17
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Sich Held zu nennen ist nicht schwer,ein Held zu sein dagegen sehr.
Kapitel 2
"Die Preise hier sind ja nicht ohne.",bemerkte Eldarina,als sie die mit glühenden Eisen,in kleine Holztafeln gebrannten Zahlen sah.
Diese kleinen Holztafeln befanden sich an jeden den Waffenständer,die überall im Raum zur Ansicht der Waren verteilt standen.
"Da kommen wir aber mit unseren 50 Gold nicht weit."
"66 Gold",flüsterte Concore ihr leise zu."Wie das?",fragte sie ebenso leise zurück."Bevor wir im Turm durchsucht wurden,konnte ich
noch etwas schnell in einer kleinen versteckten Tasche meines Stiefels verbergen.Und sie haben es nicht gefunden",zwinkerte er ihr zu.
"Aha.",bemerkte Frada nur kurz und machte,wie schon die ganze Zeit,Notizen in ein kleines Buch das er scheinbar nie aus der Hand zu legen schien.
"Jedenfalls können wir damit schon etwas anfangen",fuhr Concore leicht irritiert durch Frada fort.
Axtor stand etwas abseits und war völlig überwältigt,durch die große Auswahl verschiedenster Äxte,die in Reih und Glied nur darauf warteten,
von ihm prüfend in die Hand genommen zu werden.Und eine fiel ihm besonders ins Auge,ein schönes Stück seiner Art....ach was für eine Axt.
Er konnte seinen Blick nicht mehr davon abwenden und träumte schon davon,damit jede Menge Schädel zu spalten.
Mittlerweile bemerkte der Waffenschied diese abgerissene Truppe und beobachtete sie argwöhnisch.Wäre nicht das erste mal,das nach so hohen Besuch
das eine oder andere wertvolle Stück seiner Waren verschwand.
"Lass mich das mal machen.Ich werde hier sicherlich für uns ein gutes Geschäft erledigen.",sagte Concore zu Eldarina.
Bevor sie in den Laden gegangen sind,hatte Concore schnell einen Blick auf das Schild an der Tür des Waffenschmiedes geworfen und so seinen Namen erfahren.
Er drehte sich zu ihm herum,breitete die Arme auseinander und ging so auf den Waffenschmied zu,als wolle er einen alten Freund begrüssen.
"Meister Fischkrieg,es ist mir eine Freude,zu sehen das es euch gut ergeht.Seht gesund und munter aus,der rote Bart nicht ausgebleicht
sondern noch kräftiger in Wuchs und Farbe.Ich möchte wieder mal ein gutes Geschäft mit euch machen und bin mir sicher,das wir beide
davon nur profitieren werden."
Aha,dachte Meister Fischkrieg bei sich,das also das möchtegern Schlitzohr von dem Haufen.Spiele einfach mal seine schlechte Komödie mit.
Vielleicht wird es ja doch noch ein Geschäft.Zumindest der Zwerg steht immer noch völlig verliebt vor dem Axt Ständer.
"Mein lieber Freund",säuselte er ebenso übertrieben wie Concore,"was kann ich für euch tun?"
"Ach Meister Fischkrieg,wie ihr ja selber wisst,sind Reisen durch Ultimor nicht immer ungefährlich und ich und meine Begleiter würden
uns mit dem einen oder anderen aus eurem Hause,sicherer fühlen.Was könntet ihr uns denn so empfehlen?"
"Das kommt darauf an,wie prall gefüllt eurer Geldbeutel ist.Die Axt,die euer Zwerg da mit seinem Daumen an der Schneide auf Kerben prüft,
kostet 30 Gold.Erst neulich von mir persönlich geschmiedet.""Da wäre doch sicherlich ein kleiner Nachlass auszuhandeln",versuchte
Concore sein Handelsgeschick anzuwenden.(W6/3)"Nein",erwiderte der Waffenschmied,"da geht rein gar nichts.Diese Axt ist ein Meisterstück und
das ganze Gold wert.Wirst es schon merken,wenn es im Kampf dein Leben rettet."
Concore merkte sofort,das da nichts mehr zu machen war.Sowas sieht man in den Augen.Also noch 36 Gold übrig.
"Ein Schwert wäre noch nötig,falls du mir ein gutes Angebot machen kannst."(W6/1)Der alte Schmied überlegte kurz und ging zu einem der Schwert Ständer.
Da gab es noch eins,nicht von ihm geschmiedet,sondern beim Würfeln gewonnen.Der Geselle hat es wieder etwas nachgebessert.
"Weil du gleich erkannt hast,das die Axt schon recht günstig für dich ist,lasse ich bei dem Schwert was nach.24 Gold sollen mir genügen."
Da waren es nur noch 12 Gold.
Er schaute in Richtung von Eldarina,sah ihr schlanke zarte Gestalt und obwohl ihm klar war,das dies bei Elfen täuschen sollte,
entschied er trotzdem,das noch Gold für einen Waffenrock übrig war.Da der erfahrene Schmied sah,wofür Concore den Waffenrock haben wollte
und er mit dem Geschäft eh schon zufrieden war,lies er bei dem Waffenrock noch extra 2 Gold nach.(W6/1)
Concore nahm Schwert und Waffenrock und ging zu dem Zwerg an den Axtständer.
Nahm die von Axtor fixierte Axt heraus und drückte sie dem völlig verdutzen Zwerg in die Hand.
"Aber,aber ...",stotterte sicherlich zum ersten mal in seinem Leben Axtor und schloss die Axt fest in seine Arme.
"Dank Dir,Meister Fischkrieg.Wir sehen uns bestimmt irgendwann wieder."rief Concore beim hinausgehen dem nun doch etwas lächelnden Waffenhändler zu.

"Na,das lief doch ganz gut oder?",fragte Concore draußen vor dem Stadttor seine Begleiter.
Axtor brachte er nicht zu fragen.Anstatt wie ein richtiger Zwerg,seine Axt auf den Rücken zu tragen,hielt er sie immer noch fest an seine Brust gedrückt.
Auch Eldarina gefiel ihr neuer Waffenrock und war sogar sichtlich etwas Stolz drauf.
Ihr dankbarer Blick ließ Concore etwas schwindelig werden.Was für Augen...tief durch atmen,ausatmen....
Sein Schwert war zwar nicht gänzlich neu,aber lag gut in der Hand.Auch dessen Schmied verstand wohl sein Fach.
Der einzige,der leer ausgegangen war,war Frada.Doch das schien diesen kleinen Mann nicht sehr zu berühren.
Er blätterte weiter in seinem kleinen Buch und nun wollte Concore doch wissen,was er denn da so eifrig in seinem Buch kritzelte,radierte und wieder neu beschrieb.
"Frada,was machst Du da eigentlich die ganze Zeit mit deinem Buch?"
"Ich mag die Mathematik,obwohl ich in der Ebene zu Hause bin.Und notiere mich auch so ganz gerne nützliches.Hier steht ,was wir so alles nun haben.
Startbedingungen erfüllt.Vier Dolche,vier Schleudern,ein Schwert,eine Axt,ein Waffenrock.16 Gold mehr durch Dieb/Handel.Jetzt noch 4 Gold übrig und 1 Heiltrank."
"Wie kommen wir denn zu einem Heiltrank",rief Eldarina laut und streng.
"Den hat Concore an einem Laden,an dem wir vorüber gingen,Materialbeschaft."sagte Frada,ohne mit der Wimper zu zucken.
Für ihn war das nur ein Stellenwert in seiner Liste.Nicht aber so für Eldarina.Sie stellte sich ganz nah an Concore und fauchte ihn direkt ins Gesicht.
"Wenn Du noch einmal deine langen Finger sich an irgendwas vergreifen lässt,dann mach ich Dich fertig und bin danach weg.Ist das angekommen?
Ich bin froh nochmal aus dem Loch in Traumburg raus gekommen zu sein und will nicht als Dieb aufgegriffen werden.
Also...Finger weg,sonst Finger ab!!!Idiot."
Concore war sichtlich verdattert und sagte erstmal gar nichts mehr.
Er nahm sich vor,zumindest zu versuchen,sich nicht wieder erwischen zu lassen. Öh,oder so ähnlich...oder gar nicht.
Mochte er die schöne Elfin schon jetzt zu sehr,als das er mit ihr streiten wollte.
Um etwas abzulenken,fragte er in die Runde,was man denn nun machen sollte."Na dieses legendäre Ding suchen.",sagte Eldarina schon wieder beruhigter.
"Wir könnten in Richtung der Wiesen gehen."schlug sie vor. Concor sagte darauf etwas überhastet,um die Wogen zu glätten,"Ja machen wir,eine gute Idee."
Und lächelte Eldarina schnell beipflichtend zu.Die verdrehte nur kurz die Augen und schaute zu den beiden anderen der Truppe.
"In die Felder,"brummte Axtor nur,der im Moment die Suche nach essbaren in seinem Rucksack,der Liebe zu seiner neuen Axt vorzog.
"War mir klar,das Dich der Hunger in diese Richtung treibt",spöttelte Eldarina."Ich bin auch für die Felder.",meldete sich Frada.
"Ja es stimmt,Axtor treibt sein ewiger Hunger in die Felder,aber so ganz unrecht hat er nicht.
Unsere Vorräte sind gering und da wären wir zumindest besser versorgt,als in den Wiesen.4 Gold sind nicht wenig,aber auch nicht viel.Das langt nicht lang."
"Tja,"sagte Concore nach einen schnellen Blick zu Eldarina,"Dann geht es wohl Richtung Osten.die Apfelbäume rufen schon..."

Sie waren jetzt schon einige Zeit in den weitläufigen Feldern unterwegs und nichts passierte.Ein paar Bauern wurden befragt,ob es alte Geschichten
oder mindest Gerüchte gab.Aber nichts außergewöhnliches wurde ihnen mitgeteilt.Und so saßen sie vom langen Wandern erschöpft abseits des Weges im Gras.
"Wenn das so weiter geht,wird das aber nichts mit der Schatzsuche.Ruhm und Ehre bekäme bis jetzt nur Axtron für Rucksack voll packen und wieder leer essen."
stöhnte Eldarina enttäuscht,"was machen wir blos,hier ist doch nichts.So ein Schatz,der liegt vielleicht in der Wüste oder sogar mitten im Vulkan.
Aber hier doch nicht.....Seit Stunden nicht mal mehr eine Weggabelung,wo man sich für eine Richtung entscheiden müsste."
"Dann lass doch die Würfel entscheiden,was passieren soll",warf Axtor mit so vollem Mund ein,das man ihn kaum verstehen konnte.
Während er weiter mampfte,schauten sich die drei anderen mit großen Augen an.Ja klar,da war doch noch was....
Die kleine Holzschachtel,die der Schatten im Turm ihnen gegeben hatte und die ,so wie er sagte,ihr Schicksal mit erfüllen sollte.
Schnell fand Concore diese kleine unscheinbare Holzschachtel in seinem Rucksack.
Legte sie vorsichtig auf den Boden und alle,selbst nun auch der Zwerg,schauten sie das erstmal richtig an.
Ein kleiner Deckel,verschiebbar,wie es schien,verbarg seinen Inhalt vor den Augen unsere Helden.
Concore hob die Schachtel wieder auf und schüttelte sie leicht und alle konnten ein Geräusch vernehmen,als wenn Würfel darin rollten.
"Mach sie auf",flüsterte Eldarina atemlos.

Ach herrje....bin ich doch wieder mal beim spielen eingeschlafen....Was man manchmal für ein Zeug träumt...
Hm,viel ist mit dem Spiel ja noch nicht passiert...Charakter erstellt,eingekauft und Spielfigur in die Felder bewegt.
Ich geh jetzt ins Bett.Kann ja dann morgen,wenn wieder fit,das erste Abenteuer erwürfeln.
27.07.2017 22:22
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Beitrag: #3
Sich Held zu nennen ist nicht schwer,ein Held zu sein dagegen sehr.
Kapitel 3
Alle starten gebannt in die kleine Holzschachtel,die Concore behutsam geöffnet hatte.
Na ja,die beiden kleineren,der Zwerg und der Halbling,mussten sich schon strecken,um was sehen zu können
und Concore hielt die Schachtel schmunzelnd etwas tiefer.
In dieser unscheinbaren Holzschachtel lagen zwei Würfel. Eldarina nahm einen heraus
und drehte ihn langsam zwischen ihren Fingerspitzen."Ergibt irgendwie Hundert"
"Und der zweite macht 1-10.",bemerkte nun Frada,ebenfalls einen Würfel prüfend.
"Ich kenne solche Würfel."bemerkte Axtor schon wieder kauend."Hab die mal bei einen Halbork gesehen.
Da gab es sogar noch welche mit mehr Kanten als diese da.Und wie sollen die uns jetzt weiter helfen?"
"Keine Ahnung",sagte Concore und lies sich beide Würfel wieder in die Schachtel zurück legen.
Erschüttelte die Box leicht hin und her.(Wollte mal was anderes schreiben als Schachtel Schachtel)
Nichts passierte."Ein Satz mit X,das war wohl nix."prustete Axtor, Essenskrümel durch die Gegend spuckend.
Für ihn war dieser Spruch der reinste Schenkelklopfer,obwohl den schon vor hundert Jahren keiner mehr lustig fand.
"Wiederlicher Zwerg"zischte Eldarina,als sie sich angeekelt ein paar Krümel von ihrem schönen neuen Waffenrock schnippte.
Axtor hielt ihr grinsend eine angebissene Wurst hin.
"Leute,entspannt euch mal wieder",griff Concore schlichtend ein."Wir sollten lieber mal sehen was passiert,
wenn wir richtig damit würfeln.Und wenn absolut gar nichts passiert,werde ich die als erstes irgendwo verkaufen.
1-2 Gold sollten sie schon wert sein."Er schüttelte die Würfel in der schon bekannten Holzschachtel etwas heftiger.
Die Würfel drehten sich und blieben nach ein paar Sekunden liegen.
"78",lachte Axtor brüllend"Zwergen Bingo,hab ich....."Und spuckte schon wieder sein Essen durch die Gegend.
Jetzt wurde es Eldarina zuviel.Sie stürmte auf den Zwerg zu,um noch mehr in sein Maul zu stopfen,
in der Hoffnung,das er dann daran erstickt.Dabei stieß sie Concore so heftig an,das die Würfel im hohen Bogen durch die Luft flogen.
Aber sie fielen nicht auf dem Boden,sondern landeten beide in der kleinen Kiste aus Holz,die Concore immer noch in der Hand hielt.
Alle schauten wie erstarrt auf die Würfel.
Doch diesmal blieben die Würfel wie festgeklebt in der Holzkistenschachtelbox liegen,anstatt umher zu rollen..
"Es ist die Zahl...."Doch bevor die Zahl erkannt werden konnte,schnappte der Deckel des Würfelbehälters zu.

Ach ja...nun kommt ja mein Part und ich nehme das Ereignisbuch von UltraQuest zur Hand.
Felder...Felder,hab es gleich.Ah ja,da steht es ja....

"Das war definitiv Magisch",bemerkte Eldarina.Alle warteten auf einen weiteren Hinweis,was nun geschehen würde.
"Dachte mir gleich das es mit diesen Taschenspieler Würfel nur ein Trick ist",witzelte Axtor nach ein paar Minuten.
Bevor jemand dazu was sagen konnte,hörte man ein leises Glöckchen,das der Wind aus weiter Ferne zu ihnen trug.
In einem gleich bleibenden Rhythmus näherte sich der helle Klang des Glöckchen langsam,bis die Abenteurer einen Mann ausmachen konnten,
der sich stetig auf sie zu bewegte.Der Klang des Glöckchens,kam von seinem Stab,den der Mann,den man nun als Kleriker
erkennen konnte,an seinem Wanderstab befestigt hatte.Doch man konnte aus der Nähe sehen,das dieser Wanderstab mit einigen
tiefen Kerben im harten Holz übersät war.Also diente dieser Stab nicht nur dafür,seinen Besitzer bei seinen langen Wanderungen
zu stützen,sondern schien ihm auch im Kampf sehr dienlich zu sein.
"Seid gegrüßt",lies der hochgewachsene Mensch in einer sanften Stimme vernehmen.
Doch man ahnte gleich,das dieser friedliche Mann nicht wehrlos war.
"Ich bin Martin und pilgere durch das weite Land von Ultimor. Dabei erfülle ich meine Mission und biete jedem,der
es benötigt,einen Heiltrank an.25 Gold soll er kosten,das sind gerade mal die Kosten seiner Fertigung."
"Das ja sehr günstig,normal bekommt man sowas nicht unter 80 Gold.",sagte Frada.
"Doch ist dieser Handel einer Bedingung unterworfen,"fuhr der Kleriker fort,"dürft keinen weiteren Heiltrank bei euch führen.
Dieses Angebot gilt nur für jene,die diese Hilfe dringend benötigen."
"Tja,wir konnten uns schon anderweitig einem Heiltrank besorgen"sprach Eldarina zu Martin und bedachte Concore mit einem
schiefen Seitenblick.Dieser schaute so Unschuldig wie er nur konnte in der Gegend rum,als hätte er das nicht gehört.
"Wir kommen also für dein Angebot leider nicht in betracht,zumal wir selbst diese geringe Summe nicht auf bringen könnten."
"Da ihr ja einen Trank besitzt und so für die größte Not gewappnet seid,mache ich mich mal weiter auf meinen Weg.
Ist noch weit bis nach Traumburg und möchte da eintreffen,bevor die Tore für die Nacht verschlossen werden."
Nickte unseren Helden zum Abschied zu und ging weiter seines Weges.
Und wieder hörte man sein Glöckchen bei jedem Schritt,bis es in weit der Ferne verklang.
Unsere vier Freunde einigten sich darauf,nochmals die Würfel zu benutzen.

So erstaunlich auch dieser Vorgang immer wieder zu beobachten war,so möchte ich ihn zukünftig nur noch als "Den Wurf" beschreiben.
Sonst fange ich wieder von der kleinen unscheinbaren Holzschachtel mit den Würfel darin zu erzählen,die dann......

"Hört jemand was?",fragte Concore seine neuen Freunde,"oder sieht was?""Nein",kam es wie aus einem Mund.
"Ich kann nur etwas riechen.Ein Feuer.Und Fleisch."Axtor peilte so langsam eine Richtung an."Da hinter dem Hügel."
Axtor ging einfach seiner Nase nach,ohne sich seiner Gruppe nochmals zu zuwenden.
Man musste Axtor für seine feine Nase Respekt zollen.Es dauerte über eine Stunde,als auch seine Gefährten etwas riechen konnten.
Und schon konnte man ein Dorf erkennen,das sich für das alljährliche Erntedank Fest bereit machte.
Einige Centauren standen abseits und prosteten sich mit schweren Humpen aus gebrannten Ton,gegenseitig zu.
"Hier ist ja richtig was los.",freute sich Axtor und sein Schritt wurde schneller.
Seine Freunde folgten ihm langsam und grinsten sich eins.Nichts hätte Axtor jetzt noch aufhalten können.
"Da machen wir mit."rief er laut vor einem Schild stehend."Ein Wettsaufen."Sein Gesicht strahlte pure Vorfreude aus.
Es gab sogar einen Preis und Axtor wollte diesen auf jeden Fall erringen.Das war eine Frage der Zwergen Ehre!
Saufen und dafür noch bezahlt zu werden,was könnte glücklicher machen?
Sie meldeten sich da alle an,um sich die Chancen auf einen Sieg zu verbessern.
Und so ein paar Humpen nach der langen Wanderung,war ja auch nicht das übelste.
Der erste der still und leise von der Bank kippte,war Frada. Fiel auf den Boden und pennte einfach direkt ein.
Eldarina kippte zwar nicht von der Bank,aber es drehte sich in ihrem Kopf und sie fing an,sich langsam mit zu drehen.
Als Concore dies bemerkte,war für ihn das Wettsaufen vorbei.Er warf sich den Halbling über die Schulter und führte
Eldarina zu einer nahelegenden Wiese an einem Baum,der kühlenden Schatten warf. Eldarina lies sich ins Gras fallen und
war dann damit beschäftige,sich zu entspannen.Denn sonst würde es ihr so übel werden,das sie für nichts garantieren konnte.
Frada schlief tief und fest,so wie Concore ihn hingelegt hatte.War so ein Saufen nicht gewohnt.
Concore lehnte sich an den Baum und kaute auf einem Grashalm rum.
Dabei beobachtete er etwas weiter weg,wie Axtor das Wettsaufen fröhlich fortsetzte.

Nach einiger Zeit aber wurde der trinkfeste Zwerg immer besoffener.Brüllte und lallte im Wechsel.
Obwohl sich auch bei ihm alles zu drehen anfing,nahm er einen Humpen nach den anderen zu sich.
Später behauptete,das der letze Humpen wohl zum Betrug mit schlechtem Bier gefüllt war.
Sicherlich um ihn aus dem Wettbewerb zu verdrängen.Diese verdammten Dörfler.
Jedenfalls musste er sich über den ganzen Tisch übergeben,wobei er sich selbst nicht verschonen konnte.
Das war für Concore das Zeichen,das nun auch für den Zwerg das Saufen beendet war.
Er versicherte sich das Eldarina und Frada hier an dem Baum gut untergebracht waren.
Ging zu dem Tisch,unter dem der nun stinkende Zwerg lag.Stellte ihn mit gerümpfter Nase auf seine kurzen Beine
und schubste ihn in Richtung eines kleinen Teiches.Dort angekommen versetzte er ihm einen Tritt in den Hintern
und Axtor flog geradezu in den flachen Teich.Durch das extrem nasse Wasser aufgeschreckt kämpfte Axtor
verzweifelt um sein Leben.Dann bemerkte er,das er trotz seiner geringen Größe doch noch gut in dem Teich sitzen konnte,
ohne darin zu ertrinken.
"Du kommst da erst wieder raus,bis du wieder sauber und nüchtern bist.",bestimmte Concore und lies den besoffenen
Zwerg einfach im Teich sitzen und ging zu dem Baum zurück.

Am nächsten Morgen,verließen unsere Kampfsäufer beschämt und unbemerkt diesen Ort der Schande.
"Wenn wir jetzt auch nur die geringste Ehre schon verdient hätten,wäre diese nun vertan.
Aber da man nicht noch tiefer sinken kann,als wir,kann es nicht mehr schlimmer werden.",sagte Eldarina mit einen
bösen Blick in Richtung Zwerg herab.
Axtron fand das zwar etwas übertrieben,aber ihm war doch noch etwas von dem vergifteten Bier schlecht und
zog es nun vor,zu schweigen.Kopfschmerzen und eine streitsüchtige Elfin,passen nicht gut zusammen.
Sie folgten den endlosen Wegen,durch endlose Felder.Als Concore in seiner Tasche ein klicken und klacken vernahm.
Er nahm die,Ihr wisst schon was,heraus und der Deckel öffnete sich von alleine.
Und es geschah ohne jedes dazu tun ein Wurf.
Als wäre das ein Warnsignal gewesen!Vier Hobgoblinspäher näherten sich den Vier.
"Was sollen wir nun machen?",fragte Frada seine Begleiter."Noch haben sie uns nicht bemerkt und es sieht so aus,
als das es Räuber sind,die hier die Gegend nach leichter Beute ausspähen."
"Dann sollten wir die Gegend wohl etwas enträubern,"lächelte Concore und alle vier griffen gleichzeitig nach
ihren Schleudern,die griffbereit an ihren Gürtel hangen....
27.07.2017 22:25
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Sich Held zu nennen ist nicht schwer,ein Held zu sein dagegen sehr.
Kapitel 4
"Ob das wirklich so klug ist?",bemerkte Frada leise flüsternd.
Sofort kam die ganze Gruppe ins stocken und verbarg sich ausser Sichtweite der Hobgoblins hinter einem kleinen Busch.
Während Frada und Axtor einfach stehen bleiben konnten,mussten Concore und Eldarina schon etwas in die Hocke gehen,
damit sie nicht gesehen werden konnten.
"Was willst Du damit sagen?",fragte Concore leise.
"Du und Axtor habt jeder eine gute Waffe.Eldarina und ich nur jeder einen Dolch.Der reicht gerade mal zum Schinken und Brot schneiden."
Bei dem Wort Schinken bekam Axtor direkt wieder etwas Hunger.
"So ganz Unrecht hat Frada nicht.",stimmte Eldarina diesem zu,"Diese Hobgoblins sind recht flinke und hinterhältige Kämpfer.
Da sind unser Käse Messer nicht gerade die richtige Wahl,um damit solch bösartigen Gegner anzugreifen."
"Keine Sorge,ich mach die eben fertig,ihr könnt gerne solange hier warten.",schlug Axtor gut gelaunt vor.
"Ja,das machen wir.",frotzelte Eldarina lächelnd Axtor an."
"Ihr wollt denen also lieber ausweichen?",fragte Concore in die Runde,"So wird das aber nicht viel mit Ruhm und Ehre."
"Und Gold!",setze Axtor schnell nach."Und Gold."bestätigte Concore den Zwerg.
"Na ja,sowas wie ein Plan wäre schon nicht übel.Ich habe auch nicht viel für diese feigen räuberischen Hobgoblis über,
aber unterschätze sie auch nicht..."sagte Eldarina warnend.
So ganz konnte sich Concore dem nicht verschliessen.Eigentlich hatten Frada und Eldarina da schon recht.
Er selbst handelt für sich schon immer etwas impulsiv und schnell entschlossen.
Aber die halbe Gruppe war doch ein wenig schlechter ausgerüstet.
Axt oder Schwert,macht etwas mehr her,als ein Dolch,der nach Wurst und Käse riecht.
"Dann machen wir eben einen Plan.",lenkte Concore ein."Axtor und Frada nehmen die beiden links und Eldarina und ich,nehmen die rechts
ins Visier.Wir schleichen uns soweit an sie ran,bis wir die Schleudern lohnend einsetzen können.
Sollten welche von den Hobgoblins das überstehen,gehen Axtor und ich in den Nahkampf und Eldarina und Frada versuchen,
möglichst ohne uns zu treffen,weiter ihre Schleudern zu benutzen und notfalls dann doch noch mit den Dolchen nachzusetzen.
Ist das nun ein Plan oder nicht?"
"Also mein Plan war auch nicht sooo schlecht.",grummelte Axtor leicht enttäuscht in seinen Bart."Aber von mir aus,wenn ihr euch diese unnötige Mühe machen wollt."
"Ich würde mir dieses Schauspiel zwergischer Kampfkunst schon gerne anschauen.",provozierte Eldarina belustigt den sich selbst überschätzenden Zwerg.
Dafür fing sie sich einen bösen Blick von dem zutiefst in seiner Ehre getroffenen Axtor ein.
"Ruhe jetzt und aufgepasst."bremste Concore die beiden Kampfhähne bestimmend.Sofort wurden die Gesichter unsere Helden ernst und entschlossen.

Sie schlichen,jede Unebenheit nutzend und allem ausweichend,das ein Geräusch verursachen könnte ,in die Richtung dieser hässlichen Wesen vorran.
Für Frada,einem geübten Waldläufer,kein Problem.Er war es gewohnt im Wald zu überleben und da konnte man sich keine Unachtsamkeiten leisten.
Auch Concore leisteten seine Erfahrungen in der Diebeskunst ihre Dienste.
Eldarina schien über den Boden zu schweben.Ohne jede Mühe bewegte sie sich absolut geräuchlos.
Nicht mehr weit und sie kamen nah genug an die Räuber,um mit ihren Schleudern sicher diese gefährlichen Ziele zu treffen.
Axtor wurde innerlich immer zappeliger.Er war es nicht gewohnt,sich anzuschleichen.
Ein Zwerg stürmt auf sein Ziel los und schleicht sich nicht wie eine Katze an die Maus herran.
Und schon war es auch passiert.Ein kleiner trockender Ast,brach unter seinen Fuß und es war so,als würde ein ganzer Baum zu Boden stürzen.
Die vier Hobgoblins rissen ihre Köpfe in der Richtung des verräterischen Geräusches herum und sahen unser Helden,die selbst völlig
überrascht in ihrer Bewegung zu erstarren schienen.
Nun hoffe ich,das ich so schnell schreiben kann,wie nun alles ablief.....
Ohne jeden Ansatz stürmten die Hobgoblins auf unsere vier Freunde zu.Doch diese fingen sich schnell und benutzen ihre Schleudern,
sobald ein passendes Ziel ausgemacht wurde.
Frada hatte schon in frühster Jugend den Umgang mit dieser nicht zu unterschätzender Waffe gelernt und traf einen eher schmächtigen
Hobgoblin so heftig an seinem Unterkiefer,das einer seiner furchteinflösenden Eckzähne zertrümmet wurde.
Der Kiefer schien nun völlig schief an seinem Kopf zu hängen,was aber den Hobgoblin nur noch mehr in Rage versetzte,als er eh schon war.
Dieser so übel Verletzte stürmte mit einer noch wilderen Entschlossenheit als zuvor auf den Verursacher seiner Pein zu.
Blanker Hass war in seinen Augen deutlich zu erkennen.
Frada musste unwillkürlich schlucken und ihm wurde klar,das nun ein deutliches Problem auf ihn zuraste.
Axtor lies auch den Stein in seiner Schleuder auf einen etwas stämmigeren Feind losfliegen,aber das ging voll daneben.
Für einen zweiten Wurf nahm er sich erst gar keine Zeit.Die Schleuder in den Gürtel harken und die schwere Axt in die Hand zu nehmen,
war schon eine fast fliessende Bewegung,die man Axtor eigentlich gar nicht zugetraut hätte.Man kann über Zwerge lästern,wie man will,aber
keiner sollte behaupten,das sie keine guten Kämpfer waren.Und so stürmte Axtor mit seiner noch unbefleckten Axt,auf seinen nun
persönlichen Kampf Gegner zu.Dabei kam tief aus seiner Kehle ein tiefer grollender Ton,den niemand gerne auf sich bezogen höhren wollte.
Concore lief,wie abgesprochen,auf die rechte Seite dieser Spähergruppe zu.Sein Schleuderwurf,traf zwar seinen Gegner mitten auf die Brust,
doch dieser schüttelte die Schmerzen,die dieser Treffer ohne Zweifel verursachte,einfach ab und ging ebenfalls zu einem wütenden Angriff über.
Eldarina konnte leider nicht zu einem guten Schuss ansetzen,weil Concore etwas zu sehr zwischen ihr und ihrem Ziel lief.
Immer versuchte sie,ein Ziel anzuvisieren,aber es gelang ihr erstmal nicht ohne Concore zu treffen und so versuchte sie
in eine bessere Position zu gelangen.Und endlich gelang es nun auch ihr,einen Schleuderstein in sein Ziel zu bringen.

Axtor kam seinem Ziel schneller entgegen,als jeder zuvor von diesen kleinen Kämpfer erwartet hätte.Erst dachte er,das er es direkt mit zwei
Hobgoblins zu tun bekommt.Doch der Hobgoblin mit dem zerschmetterten Gesicht,raste an ihm vorbei und es gelang ihm nicht,diesem im vorbeilaufen
einen Axthieb zu verpassen.Aber Axtor hatte auch keine Zeit,sich darüber lange Gedanken zu machen,weil er mit der stämmigsten der Kreaturen hart zusammenprallte.
Und damit hatte sich dieser seine volle Aufmerksamkeit verdient.
Frada wurde es nun doch etwas mulmig.Wie festgenagelt,sah er puren Hass und Vernichtungswillen auf sich zu kommen.Nur noch wenige Meter trennte die beiden.
Hastig verstaute er die Schleuder,weil die Distanz nun doch schon zu gering für einen gut gezielten Treffer war.Er wollte nun seinen Dolch ergreifen.
Doch in seiner Panik lies sich sein Dolch nicht aus seiner Scheide lösen zu wollen.Je mehr er daran zog umso mehr schien er festzustecken.
Hätte man in seine weit aufgerissenen Augen schauen können,so wäre der anstürmende Hobgoblin dort immer größer gespiegelt erkennbar gewesen.
Fradas Gedanken schrien nur noch laut auf....Das war es....Aus ...Schluss...Vorbei....Ende.
Concore schwang sein Schwert wild um sich und hielt damit seine beiden Gegner zumindest auf auf Armlänge noch vom Hals.
Er wunderte sich,das es keinen Entlastungs Treffer von Eldarina gab.Langsam wurde es etwas eng für ihn,weil beide Kämpfer versuchten ihn in die Zange zu nehmen.
Der mutige Dieb stach und schlug um sich herum,aber geschickt wichen beide Hobgoblins immer wieder seinen Attacken aus.
Plötzlich sah er,das einer der beiden,zusammen zuckte,weil ihn nun doch endlich ein Stein von Eldarina getroffen hatte.
Jetzt erst bemerkte dieser,das da noch ein Feind war und lies sofort von Concore ab.
Sein neues Ziel war jetzt die schöne Elfin.Trotz der tiefen Wunde am Bein,der Eldarinas Stein in das Fleisch gerissen hatte,flog er ihr fast entgegen.
Concore bekam es mit,das er nun nicht mehr von zwei Seiten angegriffen wurde,aber konnte sich nicht aus dem Zweikampf lösen,um Eldarina zur Hilfe eilen zu können.
Der Concore angreifende Hobgoblin hatte nun auch erkannt,das sich sein Kampfgefährte die Elfin vornehmen wollte und verstärkte seine Angriffe auf Concore nun heftigst.
Damit sollte jener,die Möglichkeit behalten,Eldarina umzubringen.
Eldarina sah nun diesen Hobgoblin auf sich zukommen und jetzt konnte sie schon wesentlich besser zielen.Der Stein flog Richtung Hobgoblin und....
der duckte sich einfach unter diesem vermeintlich sicheren Treffer durch....
Sie konnte sogar noch einen dritten Stein auf die Reise schicken,verletze sie ihn damit schwer am Arm.
Doch bremste das den Hobgoblin nicht im geringsten.Sie gab es auf,steckte die Schleuder weg und zog für den nun zu erwartenden Nahkampf,ihren Dolch.

Frada war völlig unfähig sich zu bewegen.Wie festgenagelt hing er fest.Er fühlte,das sein Leben nun vorbei war.Nur noch wenige Meter trennten ihn noch von seinem Tode.
Nie zuvor war er in solch eine große Gefahr geraten.Niemals war es so nötig gewesen,um sein Leben zu kämpfen.Und als jetzt darauf ankam, konnte er es nicht.
Der Schock hatte in fest im Griff.Er sah nicht die geringste Chance mehr für sich,da nochmal lebend davon zu kommen.
Er schloss sogar,kurz bevor ihn das wütende Monster erreichte,sogar die Augen und taumelte in Erwartung des nun unausweichlichen,etwas zur Seite.
Das hatte allerdings zur Folge,das der vor Schmerzen blind rasende Hobgoblin nicht mehr rechtzeitig abbremsen konnten und mit voller Wucht seiner Geschwindigkeit auf den Baum prallte,
der zuvor direkt hinter Frada stand,bevor dieser in seiner Todesangst,einen Schritt zur Seite wankte.Ein abgebrochener tief gewachsender Ast,spiesste dann den Hobgoblin auf und
beendete sofort sein erbärmliches Leben.Frada machte langsam seine Augen auf und konnte es nicht fassen,das er doch noch einmal davon gekommen ist.
Diese erleichtende Erkenntniss lies seine zuvor gelähmten Beine erweichen und Frada kippte einfach um.
Axtor musste nun doch feststellen,das sein Gegner besser war,als er jemals zugeben würde.Metall schlug auf Metall.Mal war Axtor im Vorteil,mal der Hobgoblin.
Trotz allem,konnte Axtor seine Gefährten in ihrem Kampf aus den Augenwinkel sehen.
Was mit Frada war,konnte er nicht sehen,weil sein Angreifer es nicht zulies,das er mal hinter sich schauen konnte.Aber Concore schien sich tapfer zu schlagen.
Auch sah er,wie sich der zweite Hobgoblin von Concore löste und auf Eldarina zurannte.
Nun konnte diese arrogante Elfin ja mal beweisen,ob sie was drauf hatte,grinste in sich hinein und schlug weiter auf seinen Feind ein.Und der hatte was drauf.
Concore kämpfte wie besessen,aber wurde seinen Gegner einfach nicht los,um Eldarina helfen zu können.Immer verzweifelter wurden seine Schwertschläge,aber
er kam einfach nicht weiter.War es doch ein Fehler,sich auf diesen Kampf einzulassen?Er fühlte sich dafür verantwortlich,wenn Eldarina etwas passierte.
Concore bekam es mit der Angst zu tun.Nicht um sich,sondern um Eldarina.Und so schlug er noch verbissender auf den sich gut verteidigenden und immer wieder
kraftvoll nachsetzenden Hobgoblin Räuber ein.
Eldarina sah den Hobgoblin auf sich zukommen und griff fest ihren Dolch.Sie würde wissen,wann sie zustossen müßte.
Sie verlagerte ihr Gewicht und ging einen Schritt dafür zurück.Und dann geschah das unglaubliche.Ihr Fuss blieb an einer Wurzel hängen,die etwas aus dem Boden gewachsen war.
Eldarina konnte es nicht verhindern,das sie nun rücklings zu Boden stürzte.Ihr Kopf schlug auf einen Stein,sie schrie kurz auf und dann wurde kurz dunkel vor ihren Augen.
Der Hobgoblin witterte nun seine Chance,dieser verhassten Elfin ein schnelles Ende zu bereiten.
Concore vernahm diesen Schrei und er fuhr ihn tief ins Herz.
Er kam einfach nicht von seinem Angreifer weg,konnte nicht mal zu ihr schaun,weil er jetzt noch heftiger kämpfen musste.
Aber er wurde immer wütender und wollte nur diesen Hobgoblin erschlagen,damit er sich endlich umdrehen konnte....
Auch Axtor vernahm den leisen Schrei von Eldarina.
Er riskierte einen Blick zu ihr und sah,das der sie angreifende Hobgoblin einen großen Stein nahm und damit Eldarina erschlagen wollte.
Und diese lag scheinbar wehrlos am Boden.Nur ein paar Schritte trennte die beiden noch und dann wäre es aus mit Eldarina.
Was nun geschah...das glaubt mir keiner....
Die ganze Zeit des Kampfes,war dieser Hobgoblin,der Axtor beschäftigte,so etwas wie ein fast gleichwertiger Gegner.
In Axtor gab es bis dahin nur so Gedanken wie,schwingen,stoßen,ausweichen,erwiedern,links rechts drehen,abwehren,zurück schlagen.
So wie es seine Lehrer ihm lange Jahre beigebracht haben
Jetzt war auf einmal alles weg.Kein Gedanke mehr steuerte sein tun.Nur noch reine Reaktion übernahm seinen Körper.
Der Hobgoblin vor ihm war auch durch den Schrei etwas abgelenkt und kurz aus seinen Kampfrhythmus gekommen.
Axtor nutze unbewußt seine Chance und schlug so fest,wie er nur konnte.Die schwere und scharfe Axt wurde so hart geführt,das der Hobgoblin ein gutes Stück geteilt wurde.
Sofort drehte sich der Zwerg um und stürmte auf Eldarina zu,die immer noch benommen am Boden lag.
Über ihr stand schon voller Vorfreude mit einem großen Stein der Hobgoblin.Nur noch Sekunden trennte ihn von seinem Vorhaben,Eldarina zu töten.
Er fing sogar an zu lachen.Das war seine Beute und niemand konnte ihm diese Beute mehr wegnehmen.HAHAHArrrr.....
Concore gelang es nun auch,seinen wiederspenstigen Feind auszutricksen.Zwei ,drei Hiebe mit dem Schwert und dann ein Stoß mitten ins Herz.
Der getötete war noch nicht auf dem Boden aufgeschlagen,da hatte Concore sich schon umgedreht.
Er sah wie sich der letze Hobgoblin über Eldarina erhob und einen großen Stein über seinen Kopf hielt,um damit mit größtmöglicher Wirkung auf Eldarina einzuschlagen.
Das war schlimm anzusehen,aber noch schlimmer war es,das sie so weitweg war,das er nicht mehr rechtzeitig bei ihr sein konnte,um sie zu retten.

Frada schlug seine Augen auf und schaute benommen um sich.Erst sah er den am Baum klebenden Hobgoblin neben sich.Erleichterung füllte sein Kopf.Nochmal Glück gehabt.
Als nächstes fiel sein Blick auf das Bild vor ihm.Bild war schon regelrecht wörtlich zu nehmen.Es wirkte wie ein Standbild.Eldarina am Boden.
Der Hobgoblin mit hoch erhobenen Stein über ihr,bereit ihr das Ende zu bereiten.Weiter weg von den beiden,ein Concore mit verzweifeltem Blick.
Zu weit weg um auch nur das geringste tun zu können.
Er zog hastig seine Schleuder und wollte es wenigstens versuchen,mit einem Treffer den Hobgoblin von seinem Vorhaben abzuhalten.
Doch bevor er den Schleuderstein los lassen konnte,höhrte er ein Geräusch,als wenn jemand eine Sense schwingt.
Und dann sah er den Zwerg,der seine Axt aus einer schon unmöglichen Entfernung warf.Die Axt flog schnell durch die Luft.
Drehte sich um sich selbst.Und gerade als der Hobgoblin sein tödliches Werk zu Ende bringen wollte,traf ihn die Axt so derbe an der Hüfte,das er mit dem Stein in den
Händen weit über einen Meter von Eldarina weggeschleudert wurde.Später sollte es einige Mühe kosten,diese Axt aus dem Hobgoblin wieder raus zu bekommen.
Alle drei waren dann innerhalb weniger Sekunden bei Eldarina und waren froh,das ihr soweit nicht viel passiert war,ausser das sie sich den Kopf etwas angeschlagen hatte.

Oh Mann,das war ja nunmal echt knapp.Bin völlig fertig.Gleich bei dem ersten richtigen Abenteuer so eine Dramatik.
Tja,UltraQuest ist eben kein Kindergeburtstag.
Ich würde sagen,wir spendieren unseren Helden ein wenig Ruhe.Denn das nächste Abenteuer lässt sicher nicht lange auf sich warten.
Und gönnen wir insbesondere Eldarina etwas Erholung und ziehen uns erstmal diskret zurück.
Je weiter ich mich entferne,umso leiser werden die Rufe der Freude,das doch nochmal alles gut ausgegangen ist.Zumindest dieses einemal.

Wer kennt schon die Zukunft in Ultimor? Denn ist sie erstmal Gegenwart,wird sie schnell Vergangenheit. Und dann irgendwann,vielleicht sogar Geschichte.
27.07.2017 22:26
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Beitrag: #5
Sich Held zu nennen ist nicht schwer,ein Held zu sein dagegen sehr.
Kapitel 5?
30.11.2017 07:13
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