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Meenor-Kampagne Tagebuch
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Tani Offline
Falke
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RE: Meenor-Kampagne Tagebuch
Spielabend 4 - Gallhofen und Stolz und Spielabend 5 - Margarete Fingerleins Wagen

Krimhild Sauerbiers Tagebuch vom 8.Onil 1113:

Alterle jetzt gehts aber rund in Meyburg.
Die letzten 2 Tage war hier was los.
Zuerst ging ja alles nach Plan, wir haben den Weinhart nochmal besucht wegen einem Auftrag und ich habe mit ihm Met gegen Wein getauscht.
Hat ihm glaub ich ganz gut geschmeckt.
Und dann hat er uns den Tipp mit dem Herr Tettenbach gegeben, zu dem sind wir dann auch gleich mal hingegangen. War aber leider nicht so ergiebig,
mussten endlos lange Papiere ausfüllen. Na ja, das hat ja der Holger gemacht, ich wär nämlich dabei eingeschlafen.

Aber am Ende haben wir dann doch noch einen Auftrag bekommen, allerdings von einem kleineren Handelshaus: Gallhofen und Stolz heißen die.
Und nun kutschieren wir am 9. Onil mit 40 Pfund Kupfer und dem Herr Stolz nach Erbsburg zurück.
Der Stolz hat noch rumgemacht ob die Ware auch gut beschützt wird, aber der Maximilian hat gemeint es reicht dass er mitfährt und aufpasst. Na, ja, da bin ich mal gespannt.

Ja, und dann isch noch was passiert.
Wir waren grad fertig beim Gallhofen und Stolz, da hörten wir in einer Seitenstraße einen Schrei von einer Frau.
Der Maximilian wollt natürlich gleich mal gucken was los isch. Ich also hinterher und der Holger und der Gert auch.
Eine Frau haben wir gefunden. Der isch ihr Wagen gestohlen worden. Vom Grottendorf wie sich rausgestellt hat.
Die Männer haben dann den Wagen verfolgt und ich hab mich um Margarete Fingerlein, so heißt die, gekümmert.
Dann isch auch noch Ewald aufgetaucht und hat das ganze Geld aufgesammelt das im Matsch im Hinterhof von der Margarete rumlag.
Die Bezahlung für den Wagen, den sie gar net hat verkaufen wollen.
Ewald hat des Geld dann eingesteckt und isch wieder verschwunden. Aber ich habs der Frau Fingerlein am nächsten Tag wieder zurückgebracht.

Solang haben Maximilian und Holger die Burschen vom Grottendorf verfolgt und sind am Hafen im Gasthaus Seeschwalbe entdeckt und verjagt worden.
Dem Holger haben die ganz schön eingeschenkt die zopfkopfigen Gauner, die. Der hat jetzt überall blaue Flecken und eine dicke Lippe auch noch.
Maximilian hat sie dann noch ein Stück weiterverfolgt, ha, des war gscheit, hat sich einfach unten an den Wagen drangehängt.
Leider haben ihn die Zopfköpf dann doch entdeckt. Aber er konnt entkommen.

Am nächsten Tag, also heut Mittag, bin ich dann noch mal zum Hafen runter und hab mir die Seeschwalbe angeschaut. Gutes Bier und a feine Fischsuppe ham sie da.
Ich hab auch ein bisschen mit dem Wirt geplaudert, der hat mir dann vom großen Meenortempel vorgeschwärmt und erzählt, dass der Tettenbach jetzt alle Wagen aufkauft, die er kriegen kann.
Anschließend bin ich dann auch mal zum Tempel gegangen, da war grad eine große Messe.
Hab ich mir dann angeschaut, muss schon sagen, der Tempel ist schön, groß, viele Leut waren da.
In Erbsburg ist der viel kleiner. Und auch nie so voll.
Aber das liegt halt auch daran, weil alle versuchen Meenor zu versöhnen dass keine Schiffe mehr verschwinden.

Na ja, morgen gehts ja dann wieder zurück zum Birnbaum. Hoffentlich geht alles gut.
Ich muss unbedingt noch Hafer kaufen, oder wenigstens einen Beutel Karotten und vielleicht noch eine oder zwei Pferdedecken.
Falls es wieder so regnet unterwegs.

Und ich darf nicht vergessen unterwegs nach Veilchen zu suchen, die müssten ja jetzt blühen,...
21.08.2013 21:11
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Niceyard Online
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Beitrag: #12
RE: Meenor-Kampagne Tagebuch
Maximilian Staudenmeiers Tagebuch vom 8.Onil 1113:

Brandgefährlich war’s, sich um den Wagen von Frau Fingerlein zu kümmern. Zuerst die Scheiße mit dem Fuß im Wagenrad, danach die Schlägerei an der Seemaid, an der ich glimpflich vorbei-kam und dann der Hinterhalt bei der Verfolgung wo ich gerade noch ein Glück hatte. Die Schurken scheinen mit allen Wassern gewaschen zu sein.

Aber immerhin hat Margarete Fingerlein mir als Dank den Sonntagsrock von ihrem verstorbenen Vater vermacht, und die Schuhe. Eine nette Person. Sie schien mir sehr zugetan.

Bemalte Modelle 2013: 39 / 2014: 23 / 2015: 58 / 2016: 44 / 2017: 104 / 2018: bisher 1
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.08.2013 03:43 von Niceyard.)
22.08.2013 03:43
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Tani Offline
Falke
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Beitrag: #13
RE: Meenor-Kampagne Tagebuch
Krimhilds Sauerbiers Tagebuch vom 10. Onil 1113

Jetzt war ich den ganzen Erdentag unterwegs um noch eine Ladung zu bekommen aber es ist wie verhext.
Alle Händler und die ganze Händlergilde hat einen Exclusivvertrag mit diesem Tettenbach. Alle großen Fahrten gehen nur mit ihm.
Das hat mir der Gewürzhändler Karl Reiner Herbst erzählt. Immerhin, nachdem ich ihm gesagt hab, dass wir dem Markgrafen seinen du Bois geliefert haben,
war er immerhin gesprächiger und wir dürfen uns bei ihm melden, wenn wir wieder mal in Meyburg sind.
Vielleicht gibts bis dahin neue Möglichkeiten.

Am Vogeltag, am 9. Onil, gings dann los Richtung Erbsburg. Schlag 7:00 Uhr haben Ewald und ich den Herrn Stolz und die kostbare Kupferrolle abgeholt.
Mann o mann, der Ewald, der hat vielleicht ein paar Muskeln, beim Meenor, wie der den Rucksack getragen hat. Mit nur einem Arm. Und dann hat der ja nie ein Hemd an.
Hat mir scho gfalle irgendwie.

Und dann sind wir losgefahren. Durchs Nordtor und dann außenrum. Tatsächlich waren am Südtor Wachen mit Zopfköpf aufgestellt.
Aber zum Glück waren die eingepennt, ha, ha. (Hoffentlich haben die nicht nur so getan.)

Abends kamen wir dann in Rastatt an, der Stolz hat sich ein Zimmer genommen und wir sind mit den Wagen in die Poststation, für 2 Groschen.
Dort standen schon andere Wagen. Eine schicke Kutsche und ein Wagen mit Kisten drauf.
Wer hätts gedacht, vom Tettenbach. Schon wieder der Tettenbach.
Aber die sind nach Meyburg gefahren am nächsten Tag.
Ja, und dann haben wir ein bissle gfeiert. Der Ewald, hat ganz schön Stimmung gemacht mit seim Vater Abrahamlied.
Und Bier gabs auch.

Am 10. Onil sind wir dann weiter nach Paushofen. Ich hatte ja Bedenken, wegen dieser Landsknechte, aber die anderen meinten es wär kein Problem.
Außerdem hat es geregnet, nein geschüttet hats wie aus Kübeln.
Also haben wir uns beim Wirt Wilhelm Busch und seiner Frau Wilma in der Scheune der "fetten Scholle" untergestellt.
Ich hab den Wilhelm gefragt wie es steht in Paushofen, der war nicht gerade frohgemut. Also ich hab des Gefühl da stimmt was nicht.

Morgen gehts dann weiter Richtung Irgendheim. Hoffentlich hört es auf zu regnen. Die Etappe isch nämlich die längste und ich hab keine Lust im Regen zu schlafen.
Außerdem find ich bei dem Wetter bestimmt keine Veilchen,...
24.08.2013 16:52
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Claus von Hagen Offline
Falke
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Beitrag: #14
RE: Meenor-Kampagne Tagebuch
Auszug aus dem Tagebuch von Holger Amsbach ...

Meyburg ist eigentlich sehr schön, bis auf das Gesindel mit ihren bescheuerten Zöpfen. Ganz schöne Halunken sind das. Können
sich wohl alles erlauben. Die arbeiten wohl für den Tettenbach und besorgen ihm Wagen für den Transport.
Muss mal den Birnbaum fragen, wenn wir zurück in Erbsburg sind, ob er was über diesen Tettenbach weiß.

Leider gibt es, außer den 40 Pfund Kupfer von Gallhofen und Stolz, keine weitere Ladungen zum transportieren.
Egal, Kleinvieh tut es auch, besser als eine Leerfahrt.

Der Gerd hat sich jetzt auch noch so ein Köter zugelegt. Ich hasse Hunde, blöde Viecher.
Wollte jetzt kein Aufstand machen. Im Moment ist das Vieh ja noch klein, wenn das so bleibt ist es mir egal.
Wenn der Köter aber so ein riesen Teil wird, werde ich wohl mit dem Birnbaum darüber sprechen müssen.

Heute ist nun der 10. Onil 1113 und wir haben Paulshofen erreicht.

Es schüttet wie aus Eimern, ist doch nicht mehr normal.
Hatten ja hier auf der Hinfahrt Bekanntschaft mit so komischen Söldnern gemacht. Scheint so, dass sie aber nicht mehr da sind.
Auch nicht schlimm, habe keine Lust mehr auf ne dicke Lippe. Der Ewald hätte wohl in seinem Suff wieder angefangen rumzupöpeln.
Das der immer so viel saufen muss. Gestern in Rastatt hat er ja mal richtig Stimmung gemacht. Da waren Soldaten und ich habe mich schon wieder mit der Fresse im Matsch gesehen, aber diesmal ging alles gut. Ewald hat den Soldaten sogar sein komischen Stuhltanz beigebracht - war ne richtige Gaudi.

Der Herr Stolz sitzt ja neben mir auf dem Wagen, habe mich ein bisschen mit ihm unterhalten. Viel war es nicht, er findet auch das sich in Meyburg im Moment viele Halunken rumtreiben. Habe ihm ein bisschen über unsere Elfen in Erbsburg erzählt, nichts weltbewegendes. Er scheint wohl nicht so glücklich über sein Reise zu sein, hat das zwar nicht erwähnt, aber mein Gefühl sagt mir das. Jedenfalls hat er uns ein Angebot gemacht, dass wir die Dinge, die er in Erbsburg kaufen will, wieder zurück nach Meyburg transportieren sollen. Das muss ich aber erstmal mit Birnbaum besprechen, vielleicht hat er ja inzwischen einen neuen Auftrag an Land gezogen. Komisch, der Spruch passt im Moment sehr gut, vieles wird anstatt auf dem Schiff auf dem Landweg transportiert.
Die Seeleute haben irgendwie Angst vor dem "Zorn des Meenor" - sind schon seltsame Leute diese Seeleute, kein Wunder, bei diesen bekloppten Frisuren, he,he...
25.08.2013 08:27
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